Consulado General en HAMBURGO

Delegation des INTA-Zentrums aus Misiones besucht Hamburg

Eine argentinische Delegation des INTA (Nationales Technologieinstitut für Land- und Viehwirtschaft) aus der Region Misiones war beim argentinischen Generalkonsulat in Hamburg zu Besuch, den sie während ihrer Reise durch Norddeutschland absolvierten. Die Deutschlandreise ist Teil einer Kooperationsvereinbarung mit dem Bundesverband der Deutschen Lehranstalten für Agrartechnik eV. (DEULA), das 1926 in Nienburg, in Niedersachsen gegründet wurde.

Die Delegation des INTA wurde von Yuliana Baranova begleitet, die Leiterin für Internationale Beziehungen des Bundesverbands der Deutschen Lehranstalten für Agrartechnik (DEULA) ist. Die Delegationsteilnehmer waren: Octavio Ingaramo, Direktor des INTA-Zentrums aus der Region Misiones; Evaldo Steger und Héctor Boccanera, ebenfalls vom INTA-Zentrum aus Misiones, sind die beiden zuständigen für das Programm mit dem DEULA in Nienburg; Mario Steyer, Zuständiger für die Agrarproduktion; Héctor Fabián Espindola und Marcelo Warchol, Dozenten des Pascual Gentilini Instituts in Argentinien; Eduardo Auras vom Ministerium für Agrarwirtschaft und Produktion sowie Jaime Berger, Koordinator für den didaktischen und praktischen Bereich an der agrartechnischen Schule in Misiones.

Die Kooperationsvereinbargung zwischen dem INTA-Zentrums aus der Region Misiones und dem DEULA stammt aus dem Jahre 2010. Im Rahmen des Abkommens sind bisher sieben Gruppen von Jugendlichen (ca.120 Teilnehmer) nach Deutschland gereist, und zwar zum Großteil aus der Provinz Misiones, aber mit einer wachsenden Teilnehmerzahl an Jugendlichen aus anderen Provinzen wie Entre Ríos, Chaco und Formosa.

Seit August 2017 befindet sich die achte Gruppe mit 23 Jugendlichen (21 aus der Provinz Misiones, ein Teilnehmer aus der Provinz Chaco und eine Teilnehmerin aus der Provinz Córdoba) in Deutschland. Die jungen Argentinier durchlaufen während eines Jahres eine Fortbildung im technischen und produktivem Bereich an verschiedenen Institutionen Norddeutschlands. Der Umfang der Fortbildung wird von Jahr zu Jahr, je nach Interessen und Profilen der eingeladenen Teilnehmer (wie beispielsweise: erneuerbare Energien, Erhalt der Umwelt, Müllentsorgung, Landwirtschaft, gemeinsame Forschungsstelle etc.) koordiniert.